Winkmanns Husarenstreich

29. Juni 2015

Die Buli-Schiris im Einzelcheck. Aus: Schiri-Check IV - bei SPOX.com
Deniz Aytekin (2. Platz / Note: 2,7): Absolut überzeugende Saison des Franken, der verletzungsbedingt vom 11. bis zum 19. Spieltag nicht zum Einsatz kam. Hatte seine Spiele durch strenges, aber auch konsequentes Auftreten zumeist gut im Griff. Wurde sowohl mit der Leitung des Abstiegsendspiels zwischen Paderborn und Stuttgart als auch mit der des Relegationshinspiels betraut und genießt höchstes Vertrauen beim DFB.

Dr. Felix Brych (6. / 2,8): Machte seine Sache über weite Strecken gut, leistete sich nur den einen oder anderen kleinen Aussetzer. Darf sich, auch aufgrund seiner Auftritte auf internationalem Parkett, mit Fug und Recht als die Nummer 1 der deutschen Referees fühlen. Durfte das Pokalfinale leiten, machte dabei aber mitunter aber eine unglückliche Figur.

Bastian Dankert (8. / 2,9): Zählt zu der jungen Garde unter den Schiedsrichtern, beeindruckt aber gleichwohl durch sehr abgeklärtes und sicheres Auftreten. Leistete sich in der Saison 2014/15 nur eine wirklich schwache Partie (Leverkusen – Wolfsburg, 21. Spieltag) und zählt weiterhin zu den großen Hoffnungsträgern.

Christian Dingert (14. / 3,1): Wird vom DFB zusehends häufiger mit der Leitung von Topspielen betraut und soll damit peu á peu zu einem Elite-Schiedsrichter aufgebaut werden. Hat noch deutliche Defizite in Sachen Auftreten und Körpersprache und besitzt noch nicht die nötige Konstanz.

Dr. Jochen Drees (5. / 2,8): Eine sehr solide Saison des 45-Jährigen, der nur selten im Fokus der Diskussionen stand und meistens unauffällig blieb. Was eindeutig für ihn spricht.

Marco Fritz (15. / 3,1): Verfügt über das Potential, ein guter Schiedsrichter mit internationaler Perspektive zu werden. Leistet sich aber derzeit noch zu viele Aussetzer, so wie beispielsweise am 24. Spieltag, als er die Partie zwischen Mainz und Gladbach mit seinen fehlerhaften Pfiffen maßgeblich beeinflusste (SPOX-Note 5,0). Muss noch konstanter werden.

Peter Gagelmann (20. / 3,3): Legte in seiner letzten Saison als Bundesliga-Schiedsrichter eine durchwachsene bis schwache Gesamtperformance ab und präsentierte sich sehr fehleranfällig. Erlaubte sich sowohl beim Leverkusener Gastspiel auf Schalke (26. Spieltag) als auch beim Spiel der Werkself in Mönchengladbach jeweils drei mitunter haarsträubende Fehler. Immerhin: Mit einer starken Leitung der Partie zwischen Köln und Wolfsburg (34. Spieltag, SPOX-Note 1,5) gelang ihm ein versöhnlicher Karriereausklang.

Manuel Gräfe (3. / 2,7): Zählt neben Brych und Aytekin zu den absoluten Topleuten und wusste in dieser Spielzeit zumeist zu überzeugen. Lieferte drei ganz maue Leistungen ab (Frankfurt – Augsburg, 5. Spieltag;  Wolfsburg – Paderborn, 15. Spieltag; Augsburg – Wolfsburg, 24. Spieltag), präsentierte sich ansonsten aber in sehr ordentlicher Verfassung. Seine herausragenden Leitungen der brisanten Partien zwischen Bayern und Dortmund (10. Spieltag) sowie Stuttgart und Hamburg (33. Spieltag) gehören zu den Highlights der Saison. Wurde mit der Leitung des Relegationsrückspiels betraut und machte bis zur 90. Minute einen starken Eindruck – doch dann ging es dahin…

Robert Hartmann (11. / 3,0): Fast so etwas wie die Graue Maus unter den Referees. Kommt nur sporadisch zum Einsatz und das in der Regel bei Spielen ohne besondere Brisanz. Machte seine Sache dabei aber zuletzt regelmäßig sehr passabel.

Thorsten Kinhöfer (13. / 3,0): Verlässt nach 14 Jahren die Bundesliga-Bühne. Stand auch in seiner letzten Saison wie so oft in seiner Karriere im Zentrum der Diskussionen. Leistete sich gerade in der zweiten Saisonhälfte nur noch wenige Fehler.

Knut Kircher (16. / 3,1): Zählt nach wie vor zu den besten deutschen Schiedsrichtern, lag mit seinen Entscheidungen in der zurückliegenden Saison aber oftmals daneben. Sein an sich souveränes und überzeugendes Auftreten wurde oft konterkariert durch eine hohe Fehleranfälligkeit, wie sie insbesondere beim Topspiel zwischen Dortmund und Bayern am 27. Spieltag zu Tage trat, als Kircher insgesamt vier Mal daneben lag. Unterließ drei an sich zwingende Verwarnungen und verweigerte den Gastgebern einen Strafstoß.

Florian Meyer (12. / 3,0): Genießt – ähnlich wie Knut Kircher – hohes Ansehen, nicht zuletzt bei den Spielern. Ist aber inzwischen doch deutlich von seinem einstigen Top-Niveau entfernt und wird nur noch selten mit der Leitung von besonders sensiblen Spielen betraut. Fiel 2014/15 weder positiv noch negativ besonders in Erscheinung.

Günter Perl (23. / 3,6): Das Schlusslicht in unserer Schiedsrichtertabelle. Hat fast immer mindestens einen dicken Bock drin und kann nur selten wirklich überzeugen. Ist fehleranfällig und im Auftreten zumeist wenig souverän. In dieser Verfassung nicht erstligatauglich.

Markus Schmidt (18. / 3,2):
Seine Körpersprache wirkt weiterhin oft unglücklich, vermittelt kaum den Eindruck von Abgeklärtheit und wird daher konsequenterweise nicht für Topspiele eingeteilt. Hatte seine schwächsten Auftritte bei den Gastspielen der Frankfurter Eintracht auf Schalke und beim FC Bayern – jeweils stand die SPOX-Note 5,0 zu Buche.

Daniel Siebert (10. / 2,9):
Gehört – wie Bastian Dankert – zu den Perspektivschiedsrichtern, genießt aber noch nicht das ganz große Vertrauen seitens des DFB und kam nur auf acht Einsätze, die er fast alle souverän meisterte. Hat das Potenzial zu mehr.

Peter Sippel (17. / 3,1): Wirkt auch im Herbst seiner Karriere zumeist unsicher und wenig souverän. Präsentierte sich über weite Strecken der Saison sehr fehleranfällig und leistete sich manch haarsträubenden Patzer.

Wolfgang Stark (7. / 2,9): Für viele Fans nach wie vor das Enfant terrible der deutschen Schiedsrichterzunft, was nicht zuletzt mit seinem dominanten, zuweilen arroganten Auftreten zu erklären ist. Machte seine Sache in der Saison 2014/15 aber meistens gut und leistete sich wenige schwerwiegende Fehler. Schwach allerdings seine Leistung beim Nordderby zwischen Bremen und dem HSV am 29. Spieltag, als er sich einige haarsträubende Fehler erlaubte und aus unerfindlichen Gründen vom zwingend gebotenen Platzverweis gegen Rafael van der Vaart absah.

Tobias Stieler (8. / 2,9): Insgesamt eines sehr solide Saison des inzwischen in Hamburg beheimateten Hessen, der zum Saisonabschluss jedoch deutlich nachließ und bei seinen letzten beiden Spielleitungen (Hoffenheim – Bayern, 29. Spieltag; Dortmund – Hertha, 32. Spieltag) nicht mehr zu überzeugen wusste.

Sascha Stegemann (4. / 2,8): Der Liga-Neuling lieferte eine überzeugende Premierensaison ab und machte bei seinen acht Einsätzen fast ausnahmslos eine gute Figur. Bemerkenswert, wie abgeklärt und gelassen er im Umgang mit den Spielern agiert.

Michael Weiner (22. / 3,5): Fiel die halbe Saison wegen einer Achillessehnen-Verletzung aus und kam nur zu sieben Einsätzen, in denen er höchst durchwachsene Leistungen ablieferte. Lag mit seinen Entscheidungen oft daneben und weist (zusammen mit Felix Zwayer) die höchste Fehlerquote aller Erstligareferees auf (1,1).

Tobias Welz (18. / 3,2): Fiel fast die gesamte Hinrunde aus, kam danach aber sehr regelmäßig zum Einsatz und bringt es letztlich auf elf Saisoneinsätze. Licht und Schatten wechselten sich bei ihm ab. So auch zum Saisonende: Leistete sich am 33. Spieltag im Heimspiel der Freiburger gegen Bayern einige höchst fragwürdige Entscheidungen, um eine Woche später das Match zwischen dem HSV und Schalke sehr souverän und fehlerfrei über die Bühne zu bringen (SPOX-Note 2,0).

Guido Winkmann (1. / 2,6.): Die Positiv-Überraschung der Saison! Erlaubte sich nur wenige Fehler und fiel nur ganz selten negativ auf. Der Underdog unter den deutschen Erstliga-Unparteiischen belegt zum Abschluss einen kaum für möglich gehaltenen, aber durchaus verdienten ersten Platz.

Felix Zwayer (21. / 3,4): Der große Hoffnungsträger der Schiedsrichtergilde blickt auf eine verkorkste Saison 2014/15 zurück. Nur selten wusste der Berliner zu überzeugen und leistete sich zahlreiche Patzer. Negativ Schluss- und Höhepunkt die Leitung des Spiels zwischen Augsburg und Hannover am 34. Spieltag, in deren Zuge er sich drei schwerwiegende Fehler (keine Elfmeter nach Sakai-Handspiel und Karaman-Foul sowie überzogener Platzverweis gegen Bobadilla) erlaubte.

Immer ein Roter

22. Juni 2015

Wirklich Großes hatte ich ihm nicht mehr zugetraut. Mein Vertrauen, dass aus Bastian Schweinsteiger einmal ein echter Topspieler werden würde, ging im Sommer 2008 gen Null. Im Gegenteil, die ganze Schweini-Hysterie nervte zusehends und veranlasste mich, einer SPOX-Gruppe mit dem ambitionierten Titel „Verscherbelt Schweini an die 60er“ beizutreten. Nicht gerade nett, aber eben doch Ausdruck einer wachsenden Skepsis gegenüber einem Spieler, bei dem Anspruch und Wirklichkeit so gar nicht zueinander zu passen schienen.

Inzwischen sind sieben Jahre ins Land gegangen und wie das so ist mit der Zeit, die weise macht, sehe ich die Sache inzwischen vollständig anders. Ich bin froh, dass man Schweinsteiger seinerzeit weder an die Löwen noch an irgendeinen anderen (hoffnungslosen) Club abgegeben hat. Aus dem vermeintlichen Schein-Talent Schweini wurde unter van Gaal, Heynckes und Guardiola eine der großen Figuren des FC Bayern: Leader, Identifikationsfigur, Persönlichkeit – Lenker, Kämpfer, Vorbild. Ganz sicher nicht der spielerische Feingeist, eher ein Turm in der Schlacht mit unerschütterlichem Mia-san-mia-Impetus. Trotz verschossener Elfmeter und nicht nur wegen des Märtyrer-Auftritts von Rio. Bastian Schweinsteiger ist gereift. Aus Schweini wurde Schweinsteiger. Eine Marke, an der auch die Werbung schon lange nicht mehr vorbeikommt.

Dem FC Bayern hat er in all den Jahren gut getan. Weniger als wuselnder Trickser, für den ihn viele hielten und als der in den früheren Jahren seiner Karriere eingesetzt wurde, als vielmehr in der Rolle der zentralen Konstante. Schweinsteiger, die verlässliche Größe, die das Spiel der Bayern prägte, ohne es zu dominieren. Je unauffälliger er agierte, desto auffälliger wurde. Was nach einem unlogischen Paradoxon klingt, war der Schlüssel zum Erfolg seiner Karriere. Bastian Schweinsteiger brauchte keine narzisstische Selbstinszenierung, kein albernes Hacke-Spitze-Einszweidrei, kein krakeelendes „Hallo hier bin ich, schaut mal her“. Sein wahrer Ruhm begann, wo der Glamour endete – jedenfalls auf dem Spielfeld.

Mit der Attitüde des bescheidenen Mannschaftsspielers avancierte Schweinsteiger zum Liebling der Bayern-Fans. Nicht zum kreischend bejubelten Teenie-Schwarm, dessen Beliebtheit auf oberflächlicher Effekthascherei gründet. Nein, die Wertschätzung der Bayern-Fans ist wahrhaftig und dauerhaft. Sie fußt nicht auf einer Bewunderung für einen makellosen, brillanten Spieler, um den einen die ganze Welt beneiden würde. Die Spielweise der Nummer 31 hat Ecken und Kanten, ist weit weg von der Perfektion und wirkt doch oder gerade deshalb so authentisch, dass man sie irgendwie liebgewinnen muss. Bastian Schweinsteiger ist in den letzten 13 Jahren zum Mr. FC Bayern geworden: Geradlinig, schnörkellos, glaubwürdig.

Trotz der gewachsenen Identifikation scheint nun der Zeitpunkt der Trennung gekommen. In Interviews verhehlt Schweinsteiger seine Zweifel an einer Vertragsverlängerung nicht. Im Bayern-Spiel scheint er, auch wegen der starken Konkurrenz auf seiner Position, eine Nebenrolle zu besitzen. Und die Erkenntnis, dass er inzwischen doch deutlich über seinen Leistungszenit hinaus ist, lässt sich nicht mehr leugnen. Kurzum, es spricht vieles dafür, dass Schweinsteiger demnächst den FC Bayern verlassen wird, um seine Karriere andernorts ausklingen zu lassen. Dies wäre genauso bedauerlich wie folgerichtig. Dem Verein würde plötzlich ein Stück seiner Identität fehlen. Und doch, es ist wohl unvermeidbar.

Als Fan, der Schweinsteiger einst zu den 60ern verwünschte, sehe ich die sich abzeichnende Entwicklung genau so differenziert – mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Und nicht nur insgeheim würde ich mir wünschen, er käme eines Tages zurück. Als Jugendtrainer, Manager, Scouter, Berater oder eben als bajuwarisches Faktotum. Er wird ein Roter bleiben – so oder so.

Es tat nicht so weh wie beim Sekundentod von Barcelona oder beim vergeigten Finale dahoam 2012. Und doch traf mich die verpasste Meisterschaft 1993 sehr. 32 Spieltage hatte man die Tabelle mehr oder weniger souverän angeführt, um den Titel in den letzten beiden Spielen doch noch der Konkurrenz aus Bremen überlassen zu müssen. Mit meinen 14 Jahren glaubte ich damals in kindlich-schmollendem Fatalismus, wohl nie wieder einen Meistertitel des FC Bayern erleben zu dürfen. Nach drei Jahren ohne Titel hatte ich das Vertrauen verloren, dass meine Mannschaft noch einmal die Nummer 1 in Deutschland sein würde.  Ein reichlich absurder Pessimismus, wie ich  jetzt – 22 Jahre später – feststellen muss: 13 Meistertitel haben die Bayern seitdem erringen können (bei neun Pokalsiegen und zwei CL-Triumphen).

Damals hätte ich alles für eine weitere Meisterschaft gegeben; heute ist der Meistertitel reine Selbstverständlichkeit und alleine schon lange nicht mehr genug. Der Vergleich mit den Perspektiven vor etwas mehr als zwei Jahrzehnten zeigt, wie sehr sich die Anspruchshaltung beim FC Bayern verschoben hat. Natürlich stand meine pessimistische Grundhaltung seinerzeit keineswegs stellvertretend für die Befindlichkeit der Bayern-Fans. Aber sie war doch irgendwie symptomatisch für die Erwartungshaltung der Anhänger, für die Titel damals keine eingeplante Banalität, sondern zu erkämpfende Triumphe waren. Die Meisterschaft hat inzwischen weniger den Stellenwert eines zu erstreitenden Erfolges als vielmehr einer notwendigen Mindestvoraussetzung, ohne die eine Saison per se als Misserfolg zu verbuchen ist. Ohne den Gewinn eines Pokalwettbewerbs ist sie alleine nicht ausreichend, um die Gemüter zufrieden zu stellen.

So kommt es, dass die Saison 2014/2015, in der die Münchener eben „nur“ die Meisterschaft erringen konnten, allgemein als verkorkste Spielzeit angesehen wird. Offen aussprechen will dies niemand – zu dekadent und anmaßend klänge es, den Deutschen Meister als Versager darzustellen. Doch zwischen den Zeilen ist immer deutlicher zu vernehmen: Meisterschaft alleine ist dann doch zu wenig für diesen Verein. Das klingt genau so absurd, wie es ist. Unzufriedenheit schüren zu wollen nach einem souverän errungenen Meistertitel hat etwas Perverses, etwas Verdrehtes, Unlogisches.

Dies bedeutet nicht, die Saison der Bayern unkritisch als Erfolg zu werten. Es gibt genügend Ansatzpunkte für Zweifel, Nachdenklichkeit und ja, auch ganz konkrete Kritik. Das offensichtliche Abfallen der Leistungskurve zum Ende der Saison, die geradezu absurde Niederlage im Pokalhalbfinale gegen Dortmund, die groteske Schlussviertelstunde von Barcelona, das allgegenwärtige Verletzungsdilemma, taktische Fehler und manches andere mehr: Der FC Bayern, das heißt Trainer, Verantwortliche und Spieler, müssen sich nach dieser Saison kritisch hinterfragen, um das vereinseigene Credo von stetiger Verbesserung und unstillbarem Hunger nach Titeln weiter mit Leben zu füllen.

Doch alle kritischen Ansätze dürfen nicht dazu führen, den sportlichen Erfolg zu relativieren. Die dritte Meisterschaft in Folge (noch dazu dem WM-Titel des DFB-Teams), die mitunter beeindruckende spielerische Dominanz, die klaren Verhältnisse in der Tabelle, das Tanzen auf allen drei Hochzeiten bis fast zum Schluss – all dies kann und sollte nicht abgetan werden als bloße Selbstverständlichkeit, die alleine noch keinen Grund zur Freude gibt.

Auch ich bin durch die zahlreichen Titel der vergangenen Jahre verwöhnt und kann angesichts eines Meistertitels vielleicht nicht mehr die Begeisterung aufbringen wie beispielsweise beim Titel 2001. Und doch: Wenn ich einmal dazu neige, den Gewinn der Meisterschaft als logisches Frühlingsphänomen abzutun, denke ich zurück, wie sehr ich mir damals im Jahr 1993 weitere Meistertitel gewünscht hätte, von denen ich in letzten Jahren so zahlreiche habe erleben und feiern dürfen. Auch einem Bayern-Fan kann ein Schuss Demut eben manchmal nicht schaden.