Die Liga-Lehren diesmal mit dem Fokus auf deutsch-holländischen Befindlichkeiten, unästhetischen Ärgernissen und der Faszination des FC:

Einmal FC
Um das Selbstwertgefühl der deutschen Fußballgemeinde ist es erwiesenermaßen nicht gut bestellt: Der letzte WM-Titel datiert noch vor dem Dreißigjährigen Krieg, in der Euro-Wertung liegen wir irgendwo zwischen Rumänien und Nord-Georgien und seit Jahren quält uns die erschütternde Erkenntnis, dass der erfolgsreichste Fußballlehrer des Landes ein promillefreudiger Stammtischbruder mit unheilbarer Profilneurose ist. Kurzum: Bedrückend. Umso gieriger lechzt die deutsche Fußballseele nach allem, was dem angeschlagenen Selbstbewusstsein Auftrieb verleiht. So wie die jüngste Nachricht, dass “Van the Man”, das größte Torungeheuer der nördlichen Hemisphäre, in die Bundesliga wechselt. Zwar mit Klumpfuß und fortgeschrittenem Gelenkrheuma, aber immer noch irgendwie Weltstar. Was dann doch die Fragen nach dem Motiv aufwarf: Will sich die alte Hollen-Tolle beim wohlfrisierten Brüno ein paar Tipps in Sachen Föhnfrisur holen? Oder doch nur heitere Abzockermentalität, von wegen Funny Stehl-Roy (höhö)? Nix da, die klumpfüßige Grachten-Diva lüftete das Geheimnis höchst selbst: “Ich will gegen Köln spielen”. Da haben wir es also: Gegen Köln spielen! Wer will das nicht?! Ganze Heerscharen internationaler Topprofis hat es deshalb schon in die deutsche Eliteliga verschlagen: Einmal das unvergleichlich orgiastische Gefühl eines Bundesligaspiels gegen den amüsanten Geißbockclub verspüren. Vor lauter Freude haut man sich da die Kugel auch schon mal in den eigenen Kasten. Selbst wenn man die Partie dadurch verliert. Hauptsache FC.

Der Holländer an sich
Halten wir also fest: Der Holländer an sich ist ein merkwürdiges Geschöpf und dem betulichen deutschen Habitus vollständig fremd. Der Holländer an sich liebt bewegliche Gartenhäuschen, mag Wasser in Straßen und Gemüse, toleriert öffentlichen Rauschmittelgenuss und legt keinen Wert auf eine ästhetische Sprache. Eh wir uns aber weiter in hinreichend abgefeierten Stereotypen verlieren, hier noch schnell eine wohlwollende Feststellung: Der Holländer an sich ist erfrischend uneitel. Er scheut sich nicht, selbst unter Beobachtung von Millionen Zuschauern seine blassen Schenkel mit modisch fragwürdigen Strampelhöschen zu zieren und vor bitterer Kälte zu schützen. Siehe Strapsen-Robben, der auf dem Laufsteg sicher keine Figur abgeben würde. Auf dem Spielfeld allerdings schon. Zum Leidwesen mauernder Mainzer und eines traumatisierten Trainers mit Robben-Jubel-Phobie. Der Holländer an sich ist eben nicht nur erfrischend uneitel, sondern auch erschreckend schreckhaft.

Unästhetisch I
Aber noch mal zurück zum Selbstverständnis der deutschen Fußballzunft. Da sieht es – abgesehen von Mitleidsstippvisiten holländischer Vorruheständler – eben nicht so gut aus. Weil unsere Bundesliga ab und an so richtig geil und faszinierend rüberkommt, sich zumeist aber ganz eklig, fies und unappetitlich präsentiert. Da gibt es dann so menschenunwürdige Kleckerkicks wie Hertha gegen Bochum. Ein offenkundiger Verstoß gegen die Genfer Konventionen. So unästhetisch wie der mitleidserregende Versuch des neuen EU-Kommissars Günter Oettinger, einen ansatzweise korrekten Laut in englischer Sprache von sich zu geben. Mit dem 0:0 gegen den VfL hat die Hertha aber immerhin einen Punkt auf den Club gut gemacht. Was Friedhelm Funkel nach dem Match als echten Erfolg bezeichnete. Soll noch einer sagen, der Deutsche habe keinen Galgenhumor. Oder in schwanglophoner Diktion: We are all sitting in one boat, even if it goes under.

Unästhetisch II
Apropos unästhetisch: Rolf Töpperwien, der abgewrackte Harry Hirsch vom Lerchenberg, quält uns seit Beginn des Jahres mit einer Video-Blog-Reihe, in der er nach Stammtischart die Resultate des Wochenendes zu prophezeien versucht. Zumeist mit mäßigem Erfolg. Diesmal lief’s besser. Selbst das unvorhersehbare Last-Minute-1:1 im Nordderby hatte Tequila-Töppi genau! so! vorhergesehen. Nach einem Blick in die frisch geleerte Pulle. Weitere Details zur Person Töpperwien und zur besagten Blog-Reihe ersparen wir uns aber – aus ästhetischen Gründen.

Komplexe
Sollte jetzt irgendjemand noch immer nicht nachvollziehen können, woraus sich der germanische Minderwertigkeitskomplex denn nun eigentlich genau speist, bleibt nur der verschämte Verweis auf den Werkssportclub aus Randzonenniedersachen. Denn auch wenn wir es gerne leugnen würden: Das ist unser Meister. Mit einem Manager, den selbst ein designierter Zweitligist nicht mehr gebrauchen konnte, einem Trainer der Schaffstallschen Postmoderne und einer Taktik Marke Beton Wolgograd. Wie in der 2. Halbzeit. Dass der HSV zwar eine ziemlich gepflegte Kugel spielte, mangels Konzentration aber beinah keine Bude gemacht hätte, lässt sich indes leicht erklären. Brunos Burschen waren gedanklich bereits beim nächsten Spiel. Dann geht’s – genau – gegen den geilen FC.

No-Go
Ach Werder, ganz ehrlich: Wenn du uns nicht so furchtbar sympathisch wärst, würden wir dich ja nach allen Regeln der Kuranyi-Kunst mal wonnevoll durchbashen. Weil du im Laufe der letzten Jahre Linksverteidiger in einer Größenordnung vom Magaths Mammutkader verschlissen hast. Weil du uns allen endlich beweisen willst, dass Bundesliga auch ohne Abwehr geht, aber schon an Boringrussia scheiterst. Weil du eine sonnenverwöhnte Wiese hast, die jederzeit einen prolligen Türsteher abgibt, und manchmal einen drolligen Torwächter. Genau deshalb würden wir dich gerne mal so ein bisschen durch den Kakao ziehen. Machen wir aber nicht. Wir mögen dich einfach viel zu sehr.

Und was gab’s noch?
Rheuma-Kay zu Hanni 96? Ente! Laut Schmadtke gab’s zwar Kontakt. Doch allenfalls wegen paar Tütchen Gehirndünger. Oder wegen Strumpfhosen. Mehr aber auch nicht. Denn auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen: Auch der Holländer an sich hat eine Würde.
Und dann noch: Eine neue Episode aus der Reihe “Scherben einer Ex-Ehe” mit Uli und Jürgen. Da wollte man das mit dem Nachtreten ja einfach sein lassen. Weil das meist ja noch unschöner ist als Hertha-Bochum oder Oettes Denglisch. Und weil das ja auch irgendwie ja auch nichts bringt. Aber gute Vorsätze sind bekanntlich wie schweres Gepäck: Man gibt sie gerne auf. Erst stichelten Kalle und Uli also ein bisschen gegen den futuristischen Projekttrainer. Dann schmollte der futuristische Projekttrainer beim WWM-Günther. Und jetzt gab der Neu-Präses zu dieser Kroos-Geschichte ein ganz zufriedenes Statement ab: Dass das ja ziemlich traumhaft sei, dass so ein Spieler, den der blinde Klinsmann ja nicht mal in der Verbandsliga hätte spielen lassen, jetzt auf einmal aufblühe. Das ist aber weder Spott noch Häme, sondern pure Freude über Kroos’ Entwicklung. Meinen die Liga-Lehren. Aber die nehmen’s mit der Wahrheit eh nicht so genau – und das bleibt auch so.

Demokratie für Anfänger

25. Januar 2010

Ich bin entsetzt. Mehr noch, mein Weltbild ist aus den Fugen geraten. Bislang hatte ich mir das ja immer so vorgestellt: Wir leben in einer Demokratie, also in einer Volksherrschaft. Heißt also: Wir regieren uns selbst. Und weil das theoretisch zwar ganz super klingt, praktisch aber ziemlich unpraktisch ist, wählen wie alle paar Jahre die Leute aus, die das für uns in Berlin verhackstückeln. 82 Millionen Deutsche passen nun mal schlecht in den Reichstag. Verstehe ich. Deshalb regeln das nun also diese 600 Leutchen, die wir uns nach gewissenhafter Überlegung ausgesucht haben. Und weil das so eine gewissenhafte Auslese war, sind das alles auch ganz unantastbare Persönlichkeiten, die nur das Beste für uns alle wollen. Die also immer das große Ganze im Auge haben, was wir als selbstbezogene, kleine Bürger nun mal nicht schaffen. Aber die in Berlin. Und die wissen dann auch ganz genau, wieso man mal Steuern anhebt oder senkt. Nicht weil das für irgendwen ganz günstig wäre. Nein, weil das für uns alle das Beste ist. Das können wir zwar nicht immer verstehen. Das ist aber so. Denn genau so funktioniert Demokratie. Da bin ich mir ziemlich sicher.

Und jetzt heißt es also plötzlich, unsere Bundesregierung (genau: die in Berlin) betreibe Klientelpolitik. Das Wort kannte ich bislang gar nicht. Hab ich also mal nachgeschlagen und herausgefunden, dass das etwas mit Lobbyismus zu tun hat. Den Begriff kannte ich aber auch nicht. Hab ich also noch mal nachgeschlagen. Und dann hab ich das plötzlich verstanden: Klientelpolitik ist, wenn die in der Regierung nur das tun, was für ganz bestimmte Leute ganz besonders nützlich ist. Also zum Beispiel für besondere Unternehmen. Oder für ganze Industriezweige. Damit die ganz bewusst mal begünstigt werden. Weil die ja sonst so wenig abbekommen. Fand ich jetzt komisch, weil Demokratie geht ja irgendwie anders. Aber dann fiel mir ein, dass die das ja vielleicht nur deshalb machen, weil das für uns alle am besten so ist. Sagen die doch auch immer: Wenn man die Wirtschaft entlastet ist, führt das zu Wachstum. Und Wachstum ist immer gut. Da war ich dann wieder beruhigt. Denn genau so funktioniert Demokratie. Da bin ich mir ziemlich sicher.

Dann habe ich aber irgendwas von Parteispenden gehört. Von einem Hotelbetreiber an die FDP, die darauf dann die Steuern für Hotels gesenkt hat. Und das fand ich dann ehrlich gesagt gar nicht so schlimm. Weil wenn jemand einem etwas Gutes tut, dann bedankt man sich dafür. Und revanchiert sich auch mal. Mit Politik und Demokratie hat das aber natürlich nichts zu tun, sondern mit Anstand und Benehmen. Und weil das da oben ja alles ziemlich anständige Menschen sind, die sich benehmen können, bedanken sie sich eben auch mal. Find ich schon gut so. Nur dann fiel mir ein, dass das mit dem großen Ganzen ja nicht mehr so stimmt. Das ist ja dann nicht mehr so wichtig. Andererseits kann es darum ja eigentlich auch nicht gehen. Wenn einer einem etwas gibt, gibt man ihm etwas zurück. So gehört sich das. Denn genau so funktioniert die Marktwirtschaft. Da bin ich mir ziemlich sicher.

Die Liga-Lehren zum 19. Spieltag mit: Karneval, Rückenschmerzen, Sprachforschung und einer ordentlichen Portion Matthäus:

Unkölnig
Beginnen wir ausnahmsweise mit einer positiven Nachricht: In nicht einmal drei Wochen ist Karneval. Für den Rheinländer im Allgemeinen und den Kölschen im Besonderen heißt das fünf Tage Moralanarchie auf kulturellem Krankenschein. Da fallen dann schlagartig alle sittlichen Anstandshemmungen und es wird gebechert und geschnackselt, was das Zeug hält. In München kennt man das auch – unter dem Arbeitstitel Weihnachtsfeier. Einer der wenigen, die diese regionalen Feierfeinheiten bis zum Exzess ausgelotet haben, ist FC-Maskottchen Podolski. Und er weiß: Das schlaucht. Das macht der Körper nicht lang mit. Und so meldete er sich dann rechtzeitig für die jecken Wochen mit gebrechlichem Horst-Schlämmer-Wehklagen ab: Hab Rücken. Kann nit mie. Weißte Bescheid. Hieß aber auch, dass mit Fußballspielen erst mal Essig war. Folge: Das vor Anmut und Esprit nur so sprühende Kölner Mittelfeld offenbart plötzlich ein klitzekleines Kreativdefizit. Welches man laut Ex-Spieler Falko Götz doch durch Yildiray Bastürk, die wandelnde Bänderdehnung aus Stuttgart, ausgleichen solle. Tolle Idee. Erinnert irgendwie an ein Altenheim, das Jopi Heesters als Hausmeister einstellt. Um mal so ein bisschen frischen Wind in den Laden zu bringen. Diesmal gab’s übrigens drei ganz unkölnige Auswärtstore, allerdings gegen einen ziemlich unmeisterlichen Meister mit karnevalistischen Abwehreinlagen. Wolfsburg geht halt auch ohne Poldi – und ohne Bastürk.

Unverständlich
Das war’s dann allerdings auch schon mit den guten Neuigkeiten. Wenden wir uns also dem Unerfreulichen zu. Also Lothar Matthäus. Oder Hannover 96. Oder aber beiden. Denn dass man den Bergmann wieder unter Tage geschickt hat, mag man ja verstehen. Dass man die historische Chance, einen Lothar Matthäus, also der wo sich doch wirklich anbieten tut, zu verpflichten, vertan hat, ist und bleibt absolut unverständlich. Jedenfalls für Loddar. Und für uns alle auch. Denn was hat Mirko Slomka schon zu bieten? Ein abgeschlossenes Mathematik-Studium, Erfahrung als Bundesliga-Trainer, sachlich-nüchterne Rhetorik. Und sonst? Nix! Das Portfolio der fränkischen Heiratsmaschine liest sich dagegen ungleich facettenreicher: Vier gescheiterte Ehen, Grundkenntnisse in deutscher Sprache, Hausaufgabenbetreuung bei bayrischen Abiturientinnen und nicht zu vergessen ein mehrtägiges Trainer-Engagement bei Borussia Banana. Sowas nennt man Schlüsselqualifikationen, die in Hannover aber natürlich keine Sau interessieren. Und wer keinen Clown haben möchte, der verliert sogar gegen einen Karnevalsverein. Selber schuld!

Unheilig
Die Bezeichnung einer Sache oder Person lässt bekanntlich keinen unmittelbaren Rückschluss auf ihr Wesen zu. Zuletzt nachgewiesen im freitäglichen Labor-Experiment zwischen SC und VfB. Beispiel Trainer. Hier Bruce Gross, der entgegen namentlicher Konnotation und äußerem Anschein auf Besonnenheit setzt und seine Spieler in vangaalscher Tochter-Vater-Beziehung ehrfurchtsvoll zu siezen pflegt. Da Apu Dutt, der wankelmütige Hasardeur, der uns Woche für Woche neue Nachwuchskicker mit ganz drolligen Namen präsentiert. Diesmal Danny Williams und ein Sturmtänkchen mit dem vielversprechenden Vornamen “Papiss”. Von hochprozentiger Chancenauswertung oder flüssigem Spielaufbau konnte zumeist jedoch keine Rede sein. Aber Namen… genau… besagen gar nichts. Denn auch wer Matthäus heißt, ist deshalb noch lang kein Heiliger.

Unwörtlich
Das Unwort des Jahres lautet diesmal also: betriebsratsverseucht. Ein Begriff, der so unwortig ist, dass ihn zuvor noch niemand zur Kenntnis genommen hatte. Aber diesmal sollte halt ein gänzlich ungeläufiger Terminus an der Reihe sein. Damit er gar nicht erst bekannt wird. Hat ja schon mal prima geklappt. Vielleicht sollte die Jury mal Nachhilfe beim Loddar nehmen. Der kann zwar kein Deutsch, hat aber zumindest eins verstanden: Wenn etwas im Gespräch bleiben soll, muss man drüber reden. Und wenn’s dabei auch um einen selbst geht. In dem Sinne schlagen wir für das Unwort 2010 vor:
kaufrauschverseucht – unkonzentriert infolge personeller Unübersichtlichkeit durch Magathschen Kaufwahn.
Gaaloppade – ungeschickte und künstlerisch fragwürdige Flucht vor eigenen Angestellten.
arangont – überheblich, hochmütig (insb. bei Ausführung eines Elfmeters resp. Nachschuss).
Allesamt komplett ungebräuchlich und damit zutiefst unwortverdächtig. Und dann vielleicht schon bald in aller Munde.

Unbeschreiblich
Es gibt Fußballspiele, die sind so großartig, dass man sie in grammatikalisch korrekten Sätzen kaum zu beschreiben vermag. Also versuchen wir es gar nicht und überlassen die Bewertung des Topspiels in Bremen der Uerdinger Rhetorikwunderwaffe Ailton, der in diesem Leben bekanntermaßen noch keinen grammatikalisch korrekten Satz zu Stande gebracht hat. Die Frage nach einer Beurteilung der 1. Halbzeit beantwortete er denn auch mit einem unvergleichbaren “Ja…äh…der Ailton…äh…muss…ist…wieder…äh…nach 6 Jahren…Bremen…Fans…toll!” Besser konnte man die Klasse der Partie nicht auf den Punkt bringen. Und wem das nicht reicht, für den ergänzen wir: Der Kick war so erschreckend gut, dass der gestrenge Bayern-General aus lauter Angst vor seinen euphorisierten Spielern zum Fliehenden Holländer mutierte. Seine Bodenturneinlage wurde rein B-Noten-technisch der Qualität des Matches gleichwohl nicht gerecht. Hm, irgendwie war Ailtons Analyse da doch prägnanter.

Uneben
Einen hamma noch: Was unterscheidet Werder Bremen in diesen Tagen vom BVB? Ganz einfach: Werder hat in der Kabine mehr Wiese als der BVB auf dem ganzen Platz. Ja, flach, sehr flach. Definitiv flacher als der Dortmunder Hügelacker.

Und was gab’s noch?
Jogi hat die Teilnehmer am Leistungstest ausgelost. Hauptgewinner der Januar-Ziehung: Robbie Huth und die Stuttgarter Ersatzbank. Tante Frings ging dagegen leer aus – hat mal wieder seinen Lotterieschein nicht abgegeben. Charly Jancker und Benny Lauth hoffen indes auf die nächste Ziehung.
Und dann noch das: Flip Lahm, dieses schnuckiputzige Traumschwiegersöhnchen, hat’s allen gezeigt. Von wegen: Kann keinem Tier was zu leide tun. Ist Quatsch. Der legt sich jetzt sogar mit Robben an. Kriegt aber dennoch keine Probleme mit Greenpeace. Weil sich Bayerns Robben auch ganz gut alleine wehren kann. Aber alles halb so wild. So Trainingsscharmützel kommen alle Nase lang vor. Sogar der große Loddar hat vom kleinen Bixente mal eine gepfefferte Backpfeife kassiert. Das hat zwar für ein (bis heute nicht wieder beseitigtes) Chaos in Loddars Restsynapsen gesorgt, war aber schnell wieder vergessen. Denn wer nicht viel denkt, vergisst auch schnell. In dem Sinne: Loddar, nimm den Liga-Lehren die kleine Bashing-Einlage nicht übel. Morgen hast du das bestimmt schon wieder – vergessen.